Fronleichnam, 4. Juni 2026 • Pfarrkirche Lannach und Umgebung
„So viele Leute waren schon lange nicht mehr da“, hörte man vielfach bei der anschließenden Agape. Das herrliche Wetter lockte am Fronleichnamstag 2026 zahlreiche Menschen zur Lannacher Pfarrkirche, wo die Heilige Messe gemeinsam mit der Pfarre Dobl gefeiert wurde.
Im Anschluss zogen wir mit der Monstranz aus der Kirche und durch den Ort, angeführt vom Kameradschaftsbund, den Feuerwehren und der Blasmusikkapelle beider Pfarren. Auch viele Erstkommunionkinder waren mit dabei. Station machten wir beim Pflegewohnhaus, beim Rathaus, an einem Bildstock sowie beim Kriegerdenkmal. Vikar Norbert Glaser und Josef Hacker wechselten sich dabei beim Spenden des Segens ab, während Diakon Franz Habith das Evangelium verkündete.
Eine Besonderheit gab es beim Pflegewohnhaus: Die Kinder der Volksschule lasen Fürbitten und gestalteten Wimpel, die im Eingangsbereich der Einrichtung aufgehängt wurden. An jeder Station malten die Kinder zudem voller Begeisterung mit Straßenkreide Fische auf den Boden – ein altes Zeichen des Christentums.
Am Kirchplatz klang der sonnige Vormittag bei Getränken und weißem Brot gemütlich aus. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!
Am 19. April 2026 fand im Pfarrsaal Dobl der diesjährige Pfarrseniorensonntag statt. Nach einer feierlich gestalteten Messe versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot eine herzliche Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Verschiedene köstliche Suppen wurden angeboten und fanden großen Anklang bei den Gästen. Die angenehme Atmosphäre wurde durch die musikalische Umrahmung des Pfarrseniorensonntagschores sowie durch junge Musikantinnen und Musikanten bereichert, die mit ihren Darbietungen für besondere Stimmung sorgten.
Im Anschluss klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in geselliger Runde aus. Viele nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche und genossen die entspannte Gemeinschaft. Der Pfarrseniorensonntag erwies sich einmal mehr als gelungene Veranstaltung, die das Miteinander in der Pfarrgemeinde stärkt und allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird.
Unter dem Titel „Da Vinci Code – Rätsel des größten Genies aller Zeiten“ fand am Samstag, 11. April 2026, die Jungschar statt.
Nach dem obligatorischen Start mit dem Jungscharruf spielten wir kurz Abfangen, um unsere überschüssige Energie loszuwerden.
Wir bastelten verschiedene Fluggeräte und probierten diese auch in der Kirche aus. Wir verfassten auch eine geheime Nachricht und sind schon gespannt, ob sie entziffert werden kann.
Zwar waren wir nicht viele Kinder, aber hatten dennoch großen Spaß dabei.
Während eine Pilgergruppe aus dem Seelsorgeraum an der Dobler Pfarrkirche vorbei in den Kaiserwald zogen, zog Diakon Johannes Chum mit den Ministranten am Ostermontag, 6. April 2026, in die Kirche ein. An diesem Tag hören wir traditionell das Evangelium der Emmausjünger, weshalb an diesem Tag viele Emmauswanderungen stattfinden.
In unserer Pfarrkirche versammelten sich aber viele Familien mit Kindern, denn die Taufkinder der letzten Jahre waren besonders zu dieser Wort-Gottes-Feier eingeladen. Das Evangelium wurde in verteilten Rollen in einer kindgerechten Version gelesen. In seiner Predigt ging der im November geweihte Diakon Chum besonders auf die Symbole der Taufe ein: die Kerze, das Wasser, das Chrisamöl und das weiße Kleid.
Um den Segen zu empfangen, entzündeten wir am Ende des Gottesdienstes an der Osterkerze die mitgebrachten Taufkerzen der Kinder.
Der Stein war weg, das Grab war leer – davon erzählt das Evangelium am Ostersonntag, welches Pastoralreferentin Anja Asel am 5. April 2026 singend verkündete. Ihre Kollegin Ines Kvar legte das Evangelium aus und begab sich in ihrer tiefgreifenden und berührenden Predigt in die Rolle der Jüngerinnen und Jünger: „Sie waren voller Hoffnung und hatten alles auf diesen Menschen gesetzt. Und nun? Grab, Stein, Ende! So fühlt es sich an, wenn etwas zerbricht, worauf man sein Leben gebaut hat.“
Die beiden Pastoralreferentinnen leiteten die Wort-Gottes-Feier mit Kommunionspendung um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche Dobl. Christa Pichler, Mitglied unseres Pastoralen Pfarrteams, bedankte sich am Ende des Gottesdienstes herzlich bei all den vielen Menschen, die die Ostertage in den vielfältigsten Weisen vorbereiteten und mitgestalteten.
Vor der Bitte um den Segen Gottes erzählte Anja Asel natürlich noch einen Witz.
Christus ist unser Licht! Er ist auferstanden, Halleluja!
Um dies gebührend zu feiern, versammelten wir uns am Karsamstag, 4. April 2026 um 20:00 Uhr am Kirchplatz. Vikar Norbert Glaser weihte das Feuer und zog mit der daran entzündeten Osterkerze in die dunkle Kirche ein. Ein kleines Licht erhellte das gesamte Kirchenschiff. „Dieses Licht brennt auch dann, wenn es finster ist“, betonte er in seiner Predigt. „Dieses Licht kann niemand auslöschen. Die Macht Gottes ist eine andere als die Mächte dieser Welt. Diese Mächte können nur töten. Die Macht Gottes erweckt zum Leben“, fuhr er fort.
Auf den Einzug folgte das von Kantor Willibald Leitl gesungene Loblied auf die Osterkerze, das Exsultet. Nach den alttestamentlichen Lesungen sangen wir das Gloria, bei welchem die Glocken wieder erklangen, und das Licht eingeschaltet wurde. Nach dem Evangelium wurde die Statue des Auferstandenen Christus von Christa Pichler zum Hochaltar getragen.
Im dritten Teil dieser besonderen Liturgie erneuerten wir unsere Taufe. Nach der Allerheiligenlitanei und der Weihe des Taufwassers wurden wir mit diesem besprengt.
Am Ende dieses einmaligen Gottesdienstes, welcher die am Gründonnerstag begonnene Liturgie beendet, entzündeten wir nochmals unsere Kerzen an der Osterkerze, um mit diesem Licht Christi nach Hause zu gehen.
In den Händen ihre prall gefüllten Osterkörbe mit vielen guten Speisen, so kamen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Segnung der Osterspeisen. Neben der Pfarrkirche fand diese bei uns auch an vielen anderen Orten statt: in Dobl-Dorf, Fading, Petzendorf, Muttendorf sowie im SeneCura Pflegezentrum.
Wir wünschen allen eine gesegnete Tischgemeinschaft beim Verzehr der Speisen!