Ursprünglich geplant war die Wort-Gottes-Feier am Dreifaltigkeitssonntag beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr Dobl, welches aufgrund des traurigen Ereignisses in der vergangenen Woche in Graz allerdings abgesagt wurde. Daher versammelten wir uns in der Dobler Pfarrkirche.
Pastoralreferentin Anja Asel leitete die Feier und ging in ihrer Predigt darauf ein, dass der Amoklauf an einer Grazer Schule ähnlich wie die Dreifaltigkeit Gottes für uns Menschen unbegreiflich ist. Sie rief uns dazu auf, den Egoismus abzulegen und füreinander einzustehen, in Liebe, Zuversicht und Hoffnung.
Nach ihren Worten waren wir eingeladen, gemeinsam ein schönes Symbol zu setzen. Wir konnten bunte Tücher als Zeichen für die Buntheit der Welt, Steine als Zeichen für das Schwere im Leben sowie Kerzen als Zeichen der Hoffnung vor den Altar bringen.
Zum Segen versammelten sich die Kinder um den bunt gestalteten Tisch. Von manchen schon erwartet, erzählte Anja abschließend noch etwas zum Lachen.
Es war eine sehr schöne und stimmungsvolle Feier, die am Kirchplatz noch ein wenig ausklingen konnte.
Gottes Melodie erklingt 40 Kinder feiern Erstkommunion
„Du bist ein Ton in Gottes Melodie, ein schöner Ton in seiner Symphonie …“ – unter diesem Motto feierten am 25. Mai 2025 insgesamt 40 Kinder von der öffentlichen und der privaten Volksschule Dobl bei strahlendem Sonnenschein Erstkommunion.
Bei der von Vikar Gerhard Hatzmann, Sr. Maria und Stefanie Reiser gestalteten, mitreißenden Messe empfingen die aufgeregten Erstkommunionkinder ihre erste heilige Kommunion. Selbstverständlich wirkten auch die Kinder selbst tatkräftig mit. Sie sangen, lasen und ließen sich feiern. Musikalisch umrahmt wurde das Fest vom Schulchor und der Trachtenkapelle Dobl.
Wochenlang bereiteten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Kommunionsbegleiterinnen auf diesen besonderen Tag vor. Sie sangen, beteten, lachten, backten Brot, gestalteten Kerzen und Kreuze und freuten sich darauf, gute Jesusfreunde zu werden.
Im Rahmen der Erstkommunionsvorbereitung nahmen die einzelnen Gruppen auch an Sozialprojekten teil. Viele feierten im Pflegezentrum SeneCura einen Gottesdienst mit Jung und Alt. Eine Gruppe besuchte Frau Grinschgl aus Petzendorf, die den Kindern viel über die Erstkommunion in der Nachkriegszeit erzählte und mit viel Geduld alle Fragen beantwortete. Auch die Besichtigung der Dobler Pfarrkirche mit anschließendem gemeinsamen Gottesdienst waren ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf den die Erstkommunion.
Damit so ein großes Fest so wunderbar gelingen kann, braucht es unzählige Helferinnen und Helfer – ob beim Gestalten der Schärpen, der Alben oder beim Organisieren und Durchführen der Agape und beim Auf- und Abbau. Ein großes DANKE dafür. Der wunderschöne Tag der Erstkommunion wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Mit einem stimmungsvollen Eröffnungs- und Begegnungsfest wurde am 18. Mai die Renovierung des Pfarrhofs in Dobl gefeiert. Unter dem Motto „miteinander hoffnungsvoll“ zelebrierten Weihbischof Johannes Freitag, Pfarrer Claudiu Budău sowie die Diakone Wolfgang Garber und Franz Habith gemeinsam mit über 500 Besucherinnen und Besuchern diesen besonderen Tag. Höhepunkt war die festliche Messe auf der Pfarrwiese, musikalisch gestaltet vom Chor und der Band der Privaten Mittelschule Dobl.
Zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik und Bildung, darunter Vertreter der Diözese Graz-Seckau, der Barmherzigen Schwestern sowie Abgeordneter zum Nationalrat Ernst Gödl und Bürgermeisterin Waltraud Walch, würdigten das gelungene Projekt, das durch enge Zusammenarbeit zwischen Pfarre, Diözese, Marktgemeinde Dobl-Zwaring und dem privaten Kindergarten realisiert werden konnte.
Der Dobler Oberberg ist ein Ort des Lernens und Lebens – mit 720 Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen rund um die Kirche. Umso wichtiger war es, den Pfarrhof sinnvoll in dieses Bildungsumfeld einzubinden.
Mit einem Investitionsvolumen von 780 000 Euro – getragen von Diözese, Gemeinde, Land, Bund und der Pfarre – wurde der Pfarrhof umfassend saniert. Über 2 400 ehrenamtliche Arbeitsstunden flossen in das Projekt. Nun bietet das Gebäude Raum für pastorale Nutzung im Erdgeschoss und Keller und beherbergt im Obergeschoss den privaten Kindergarten „Springinkerl“ mit neuem Bewegungsraum im Dachgeschoss.
Während die Wallfahrerinnen und Wallfahrer des Emmausgangs am Weg zur Kaiserwald-Kapelle den Kirchplatz kreuzten, trafen viele Kinder mit ihren Familien in der Dobler Pfarrkirche zum Gottesdienst ein. Zu der von Vikar Norbert Glaser zelebrierten Heiligen Messe waren nämlich die Taufkinder der letzten Jahre besonders eingeladen.
Das Evangelium, in welchem zwei Jünger am Weg nach Emmaus auf Jesus trafen, ihn aber erst erkannten, als er das Brot brach, wurde in verteilten Rollen gelesen.
Nicht nur zum Vaterunser, sondern auch zum Schlusssegen versammelten sich viele Kinder mit ihren Eltern rund um den Altar. Davor entzündeten sie ihre Taufkerze an der neuen Osterkerze.
Um 5 Uhr früh trafen wir uns am Ostersonntag am Kirchplatz in Dobl, um den Gottesdienst, der am Gründonnerstag in Lannach begann, fortzusetzen. So startete die Feier ohne Kreuzzeichen mit der Segnung des Feuers. Nach dem Entzünden der Osterkerze am gesegneten Feuer erwarteten wir in der finsteren Kirche das Licht. Ausgehend von der Osterkerze erhellte es langsam die Kirche, bis mit dem Gloria neben den Glocken auch das elektrische Licht zurückkam.
Musikalisch umrahmt wurde die von Pfarrer Claudiu Budău zelebrierte Heilige Messe von einer Schola sowie Kathrin Müllerferli an Orgel und Klavier, Luis Pongratz an der Gitarre und Anna Kainz an der Geige.
Nach dem feierlichen Schlusssegen zogen wir mit den brennenden Osterkerzen aus der Kirche aus und trafen uns im neu renovierten Pfarrhof zum gemeinsamen Frühstück.
Es war ein sehr stimmungsvoller und schöner Ostermorgen. Danke an alle, die dabei mitwirkten.
Mit dem Gründonnerstag beginnen die Heiligen Drei Tage. Die drei Feiern „Messe vom Letzten Abendmahl“, „Feier vom Leiden und Sterben Christi“ und „Hochfest der Auferstehung des Herrn“ werden als ein Gottesdienst gesehen. Somit machen wir am Karfreitag am Beginn auch kein Kreuzzeichen. Die zentralen Elemente der Feier sind die Leidensgeschichte, die großen Fürbitten und Enthüllung und Verehrung des Kreuzes.
Die heurige gemeinsame Feier der Pfarren Dobl und Lannach am 18. April 2025 wurde von allen Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen der beiden Pfarren mitgestaltet: Christa und Franz Habith, Ernst Strohmaier, Christa Pichler und Sr. Maria Leopold. Rund 90 Personen trafen um 15:00 Uhr in der Pfarrkirche Lannach ein, um des Todes Jesus zu gedenken.
Die Leidensgeschichte wurde von den Ministrantinnen und Ministranten in verteilten Rollen gelesen. Nach der Enthüllung des Kreuzes waren alle eingeladen, dieses mit einer Kniebeuge und einer Blume zu verehren.
Es war eine sehr stimmungsvolle und würdige Feier. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.